Es war einmal … und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. So endet jedes Märchen. Nun, Märchen bleibt Märchen und das Leben sieht oft anders aus.
Er, junger Fürstensohn mit Zukunftsperspektiven und Familienplänen mit einer Gräfin. Es kann doch zu keiner Mesalliance kommen.
Sie, eine Fürstin, allerdings "Csardasfürstin", eines bekannten Chansons. Ihre Auftritte machen auf der Theaterbühne in Paris Furore, ihr Ruhm hat den Ozean überquert. Sie weiß jedoch nicht, ob sie über das große Wasser fahren soll, wenn ihr geliebter Edwin hier, nebenan ist. Leider wird Erwin durch eine List seines Vaters nach Wien gelockt, um eine wichtige Stelle anzutreten und eine Aristokratin zu heiraten.
Edwin, geblendet von der Liebe zu Sylva, macht ihr kurz vor der Abreise einen Heiratsantrag und unterzeichnet vor einem Notar eine Absichtserklärung, dass er nach seiner Rückkehr einen Star, der auf ihn warten wird, heiratet. An dieser Stelle könnte das klassische Happy End eintreten. Leider, das Leben ist kein Märchen.
Sylva bringt in Erfahrung, dass Edwin bereits eine blaublutige Verlobte hat und, dass er sie bald heiraten wird. Verzweifelt macht sie sich auf den Weg nach den Vereinigten Staaten.
Die Eltern von Edwin haben inzwischen einen schlauen Plan um bei dem Empfang die Verlobung des Sohnes und der Gräfin, einer richtigen Geschäftsfrau, zu verkünden. Der Verlobungsabend naht unaufhaltsam. Unter den Gästen sind ausschließlich Aristokraten, auch der Fürst und seine neue Gattin. Es ist Sylva, die es nach der Rückkehr von ihrer Tournee dem Edwin heimzahlen will, und sie beschließt sich zu rächen. Wie? Das sollte man selbst sehen. Bei der Gelegenheit kommen die ganzen familiären Geheimnisse ans Licht.
Oh, die Künstlerinnen, die Künstlerinnen des Varietés ... echte Fürstinnen ... echte "Csardasfürstinnen".